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Nutzungsbedingte Feuchtigkeit


Schon durch die Anwesenheit von Menschen, Tieren und Pflanzen wird eine erhebliche Menge Feuchtigkeit in die Raumluft eingetragen. Noch weit größere Wassermengen gelangen über Aktivitäten wie Duschen, Kochen, Spülen usw. in die Umgebung.

Tabelle 1 - Feuchteeintrag in g Wasser pro Stunde durch....

Quelle
Minimal [g/h]
Maximal [g/h]
eine anwesende Person
35
180
eine Zimmerpflanze
5
 20
Duschbad
200
1900
Kochen
400
900
Spülen (Spülmaschine)
200
Waschen (Maschine)
190
360
Wäsche trocknen
50
500

In einem normalen 4-Personen-Haushalt kommen so leicht 5 -20 l Wasser pro Tag zusammen, die durch die Nutzung in die Raumluft gelangen. Dieses Wasser muss wieder abgeführt werden, damit die absolute Luftfeuchtigkeit nicht zu groß wird. In der Regel erreicht man das durch regelmäßiges Lüften. Wird dies nicht ausreichend beachtet, kommt es vor allem an den jeweils kältesten Stellen im Raum zu kritischen Werten der relativen Luftfeuchtigkeit, unter Umständen sogar zur Tauwasserbildung.

In Tabelle 2 sind einige besonders gefährdete Bereiche aufgelistet, wo häufig kühlere Oberflächen gefunden werden und bevorzugt mit Kondensat zu rechnen ist. Bis zu einem gewissen Grad ist dies unvermeidlich und unproblematisch, solange die Bewohner für ausreichende Lüftung sorgen.

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Problemstellen / Vermeiden